Zink

Zink ist ein Mineralstoff und zählt zu den Spurennelementen.

Versorgungssituation

Insgesamt erreichen 32% der Männer und 21% der Frauen erreichen die empfohlene tägliche Zufuhr nicht.

Wofür benötigen wir Zink?

Es ist Bestandteil vieler Enzyme und Proteine. Es ist an unzähligen Reaktionen im Körper beteiligt:

  • Stoffwechselvorgänge wie den Eiweiß- und Kohlenhydrat- und Fettstoffwechsel,
  • die Zellteilung – damit von Bedeutung für Haut, Haare und die Wundheilung
  • leistet Beitrag zur normalen Funktion des Immunsystems
  • bei der Fortpflanzung (wichtig für die Spermienproduktion)

 

Wie hoch ist unser Bedarf?

Zink

Was passiert, wenn ich nicht genügend Zink aufnehme?

Symptome eines Mangels können sein: Infektanfälligkeit, Herpes, Hautveränderungen & gestörte Wundheilung, Appetitlosigkeit, Haarausfall, Verdauungsstörungen. 

In welchen Lebensmitteln ist besonders viel Zink enthalten?

Besonders viel davon ist in Weizenkleie, Ölsaaten (wie Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne), Haferflocken, Hülsenfrüchten, Nüssen und Getreideprodukte enthalten.
Da Zink überwiegend in den Randschichten des Getreidekorns zu finden ist, sinkt der Gehalt mit steigendem Verarbeitungsgrad.

Die folgende Tabelle zeigt dir die Top 10 an pflanzlichen Lebensmitteln (mg/je 100g Lebensmittel):

Zink

Bioverfügbarkeit

Die Die Resorptionsquote von Zink liegt zwischen 20 und 30 %. Unser Körper kann Zink aus tierischen Quellen besser verwerten als aus pflanzlichen Quellen.
Die Bioverfügbarkeit steigt durch die gleichzeitige Zufuhr von Proteinen und Aminosäuren aus Nahrungsmitteln tierischen Ursprungs. Des Weiteren wird die Resorption verbessert durch organische Säuren (Zitronensäure, Milchsäure) in geringen Dosen.
Negativ wirken sich hingegen Phyate (enthalten in Getreide, Hülsenfrüchte), hohe Dosen an Kupfer, Eisen oder Calcium (z.B. durch Nahrungsergänzungsmittel), Phosphate, Gerbstoffe (z.B. in Wein), Koffein und Alkohol aus. Auch die Einnahme einiger Medikamente (z. B. bestimmte Antibiotika, Abführmittel) sind nachteilig in Bezug auf die Resorption.
 
 
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