Vitamin C

Vitamin C (Ascorbinsäure) zählt zu den wasserlöslichen Vitaminen. Vitamin C ist sehr hitze- und lichtempfindlich und sehr empfindlich gegenüber Sauerstoff. Der Vitamin Gehalt von einem Nahrungsmittel hängt vom Zeitpunkt der Ernte, vom Transport, von der Art und Dauer der Lagerung sowie der Art der Zubereitung ab.
Die Verluste durch Zubereitung und Lagerung von Lebensmitteln können zwischen 30 und 100 % betragen.

 

Versorgungssituation

Insgesamt erreichen 32% der Männer und 29% der Frauen die empfohlene tägliche Zufuhr von nicht.

 

Wofür benötigen wir Vitamin C?

Es ist vor allem für seine positive Wirkung auf das Immunsystem bekannt. Zudem ist ein Antioxidans, welches schädliche Sauerstoffradikale neutralisiert und so vor oxidativem Stress schützt.
Des Weiteren ist das Vitamin an der Kollagensynthese beteiligt und bildet einen Baustein für das Binde- und Stützgewebe (wichtig für Gehirn, Haut, Augen, Knochen, Knorpel, Zähne, Zahnfleisch, Blutgefäße, Herz). Außerdem ist es in der Lage, die Aufnahme und die Verwertung von Eisen aus der Nahrung zu fördern.

 

Wie hoch ist unser Bedarf?

Vitamin C

Was passiert, wenn ich nicht genügend Vitamin C aufnehme?

Bei einem Mangel können folgende Symptome auftreten: Müdigkeit, Zahnfleischbluten, schlechte Wundheilung, Kopf-, Gelenk- und Gliederschmerzen, Infektanfälligkeit, psychische Veränderungen (Depressionen, erhöhte Reizbarkeit).
 

In welchen Lebensmitteln ist besonders viel Vitamin C enthalten?

Besonders viel davon ist in Sanddornbeeren, Johannisbeeren, roter und gelber Paprika, Kohlsorten, Kiwis, Erdbeeren, Beeren, Spinat und Zitronen enthalten.
 

Die folgende Tabelle zeigt dir die Top 10 an pflanzlichen Lebensmitteln (mg/je 100g Lebensmittel):

Vitamin C

Bioverfügbarkeit

Die Aufnahme von Vitamin C kann gehemmt werden durch die ständige Einnahme bestimmter Medikamente (wie Kortison, Acetylsalicylsäure ASS).
Außerdem sinkt die Absorptionsrate, je mehr davon aufgenommen wird, da die Ausscheidung über die Nieren dann ansteigt.
 
 
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