Vitamin B6

Vitamin B6 (Pyridoxin) zählt zu den wasserlöslichen Vitaminen. Vitamin B6 ist hitze- und lichtempfindlich. Daher sollten die Lebensmittel schonend verarbeitet und nicht zu lange gelagert werden. Da es wasserlöslich ist, geht es beim Kochen auch ins Kochwasser über.

 

Versorgungssituation

Die Aufnahme an Pyridoxin liegt in allen Altersgruppen deutlich oberhalb der Zufuhrempfehlung.

 

Wofür benötigen wir Pyridoxin?

Vitamin B6 ist kein einzelnes Vitamin. Es ist eine Gruppe aus drei Verbindungen: Pyridoxin, Pyridoxal und Pyridoxamin. Es übernimmt eine Reihe von wichtigen Funktionen, weil es ein elementarer Bestandteil einiger Enzyme ist. So spielt das Vitamin B6 eine wichtige Rolle beim Aminosäurestoffwechsel (umfasst alle Vorgänge, die im Körper zum Zweck des Auf- und Abbaus von Aminosäuren durchgeführt werden), beim Fettstoffwechsel und es unterstützt das Immunsystem. Außerdem ist es an der Blutbildung beteiligt und spielt eine Rolle für die Gesundheit des Gehirns – es schützt Nervenzellen und stellt Neurotransmitter wie Serotonin her.

 

Wie hoch ist unser Bedarf?

Vitamin B6

Was passiert, wenn ich nicht genügend Vitamin B5 aufnehme?

Bei einem Mangel können folgende Symptome auftreten: Hauveränderungen (wie schuppende Haut und Akne), Magen-Darm-Probleme, eingerissene Mundwinkel, Infektanfälligkeit, Müdigkeit, gestörte Verwertung von Eisen, Magnesium und Calcium.
 

In welchen Lebensmitteln ist besonders viel Vitamin B6 enthalten?

Besonders viel Pyridoxin ist in Nüssen, Speisekleie, Sonnenblumenkernen, Hülsenfrüchten, Paprika, Bananen und Kartoffeln enthalten.
 

Die folgende Tabelle zeigt dir die Top 10 an pflanzlichen Lebensmitteln (mg/je 100g Lebensmittel):

Vitamin B6

Bioverfügbarkeit

Negativ auf die Bioverfügbarkeit von Pyridoxin wirkt sich die Lebensmittel-Verarbeitung, -Zubereitung und -Lagerung aus. Des Weiteren haben Hitze, UV und Feuchtigkeit eine nachteilige Wirkung auf die Resorption.
 
 
Hast du Fragen oder Anregungen dazu? Hinterlasse mir gerne einen Kommentar 

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