Nährstofffiebel

Nährstoffe werden eingeteilt in Makronährstoffe und Mikronährstoffe. Makronährstoffe sind diejenigen Nährstoffe, aus denen unser Körper Energie gewinnen kann. Dazu zählen Kohlenhydrate, Eiweiße und Fett. Mikronährstoffe hingegen liefern keine Energie. Sie kommen nur in geringen Mengen in der Nahrung vor, sind aber essentiell. Das heißt sie sind unabdingbar für unsere Stoffwechselfunktion und alle erforderlichen Abläufe zur Aufrechterhaltung unserer Körperfunktion.
 
Mikronährstoffe werden aufgeteilt in Vitamine (fettlösliche und wasserlösliche Vitamine) und Mineralstoffe (Mengen- und Spurenelemente). Vitamine wiederum werden in wasserlösliche und fettlösliche Vitamine untergliedert. Mineralstoffe werden in Mengen und Spurenelemente unterteilt.
 
In dieser Nährstofffiebel (du kannst sie dir weiter unten auch komplett als e-Book herunterladen) findest du alle Mikronährstoffe, warum sie wichtig sind und in welchen Lebensmitteln sie vorkommen. Zudem wird auf die Zufuhrempfehlungen und die Versorgungssituation in Deutschland eingegangen. Grundlage für die Versorgungssituation ist die nationale Verzehrstudie II. Hier wurde das Ernährungsverhalten der deutschen Bevölkerung untersucht und wie gut der tägliche Bedarf an Mikronährstoffen abgedeckt wird.
Die Vitamine B5 und Vitamin K sowie die Mineralstoffe Selen, Phosphor, Kupfer und Mangan wurden in der Nationalen Verzehrstudie II nicht berücksichtigt, so dass hier Daten aus dem Ernährungsbericht der Deutschen Gesellschaft für Ernährung herangezogen wurden.
 

Vitamine

Die Speicherkapazität von Vitaminen ist sehr gering. Da sie aber unentbehrlich sind für unseren Organismus, ist es notwendig, auf eine optimale Versorgung zu achten. Vitamine werden unterteilt in wasserlösliche Vitamine und fettlösliche Vitamine.
 
Zu den wasserlöslichen Vitaminen zählen die Vitamine der B-Gruppe und das Vitamin C. Zu den fettlöslichen Vitaminen zählen die Vitamine A, K und E. Diese Vitamine können nur im Rahmen des Fettstoffwechsels verwertet werden. Der Körper kann diese Vitamine aus der Nahrung also nur zusammen mit etwas Fett aufnehmen.
 
 

Mineralstoffe

Mineralstoffe werden in Mengen- und Spurenelemente unterteilt. Zu den Mengenelementen zählen alle anorganischen Substanzen, welche eine höhere Konzentration im Körper als 50mg/kg haben. Dazu zählen Calcium, Natrium, Kalium, Magnesium, Chlorid, Phosphor und Schwefel. Eisen bildet eine Ausnahme: trotz einem Gehalt von 60mg/kg Körpergewicht zählt es zu den Spurenelementen. Spurenelemente kommen in einer Konzentration im Körper von weniger als 50mg/kg Körpergewicht vor. Dazu zählen Chrom, Kupfer, Jod, Zink, Mangan, Selen, Eisen.
Mineralstoffe liefern wie Vitamine keine Energie, sondern dienen dem Aufbau von Knochen, Zähnen, Hormonen und Blutzellen. Sie erhalten die Gewebespannung und dienen der Aktivierung von Enzymen und der Übertragung von Reizen. Im Gegensatz zu Vitaminen sind Mineralstoffe hitzebeständig und gegen die meisten Zubereitungsmethoden relativ unempfindlich.

Hol Dir hier die Nährstofffiebel als e-Book

Klicken Sie auf den unteren Button, um den Inhalt von af66f0da.sibforms.com zu laden.

Inhalt laden

Pin It on Pinterest

Share This